Kurswoche Wahlpflichtfach 1

WP1 – Naturwissenschaften

Fahrt nach Gnewikow an den Ruppiner See1

 

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Montag:
Um 8:30 Uhr haben wir uns am
Wasserturm am Hauptbahnhof getroffen. Um 9:00 Uhr sind wir mit derRegionalbahn nach Hennigsdorf gefahren und von dort weiter mit dem Regionalexpress nach Neuruppin zum Rheinsberger Tor. Von dort aus wurden wir mit einem Busshuttle zum Jugenddorf nach Gnewikow gefahren. Dort sind wir um 11:20 Uhr angekommen. Nach unserer Ankunft haben wir unsere Sachen erst einmal in den Seminarraum gebracht und unsere Pläne und die Regeln im Jugenddorf besprochen. Anschließend haben wir eine Erkundungsrallye über das Jugenddorf, Gnewikow und Neuruppin gemacht. Nach der Rallye gab es zum Mittagessen Hühnerfrikassee mit Kartoffeln und ein üppiges Salatbuffet. Danach konnten wir unsere Zimmer beziehen. Diese waren sehr groß und mit einem eigenen Badezimmer. Außerdem gab es Sitzmöglichkeiten und für jedes Bett einen Schrank. Nach dem Beziehen der Zimmer haben wir erst einmal einen Spaziergang entlang des Ruppiner Sees gemacht, um uns schon geeignete Orte für unsere Boden- und Wasserproben zu suchen. Nach diesem zweistündigen Spaziergang hatten wir Freizeit und wir konnten Baden gehen,
Fußball spielen oder noch viele andere Angebote im Jugenddorf nutzen. Einige nutzten aber auch die Zeit, um ihre Seminarbeiträge vorzubereiten. 18:00 Uhr gab es dann Abendbrot und danach war bis 22
:00 Uhr wieder Freizeit. Um 22:00 Uhr war dann Bettruhe und jeder musste auf seinem Zimmer sein. Trotzdem durften wir uns dann noch auf dem Zimmer beschäftigen.

Dienstag:
Am Dienstag war das Frühstück4 um 8:30 Uhr.
Nach dem Frühstück haben wir uns unsere Wasser- und Bodenproben zusammengesucht. Zum Mittag gab es Seelachsfilet und am Nachmittag sind wir dann mit einem Boot nach Neuruppin gefahren und konnten dann dort einkaufen gehen und die Fontane-Stadt erkunden. Danach haben wir uns wieder getroffen und sind mit dem Boot wieder zum Jugenddorf gefahren. Die Zeit vor und nach dem Abendbrot wurde für die ersten fünf Seminarbeiträge genutzt und einige sind dann noch Baden gegangen oder nutzten die Freizeit. Am Abend hörten wir dann fünf Vorträge. Die Vorträge handelten von den Substanzen di
e wir in den Wasser- und Bodenproben nachweisen, vergleichen und interpretieren sollten. Heute hörten wir Vorträge über den pH-Wert, über Konzentrationen, über Phosphat, die Gesamthärte und Eisen. So erfuhren wir die Bedeutung, Wirkungsweise, diverse Grenzwerte und die Auswirkungen unterschiedlicher Konzentrationen im Boden und im Wasser auf Tiere, Pflanzen, Organismen und natürlich den Menschen. Um 22:00 Uhr war dann wieder Bettruhe. Doch vorher konnten wir unsere Billardküste gegen unsere Lehrer noch unter Beweis stellen.

5Mittwoch:
Um 8:30 Uhr gab es wieder Frühstück. Danach haben wir unsere am Vortag gesammelten Wasser- und Bodenproben analysiert. Dazu nutzten wir die durch unseren Gewinn beim
Klimapreis Potsdam 2015 angeschafften Wasseranalyse- und Bodenanalysekoffer. Anschließend gab es zum Mittag Nudeln mit Bolognese. Danach sind wir Kanu über den Ruppiner See gefahren und sind auch baden gegangen und hatten wiedermal Zeit die weiteren Seminarbeiträge für den heutigen Abend vorzubereiten. Nach der Freizeit gab es dann Abendbrot und anschließend hörten wir Vorträge über Kalium, Ammonium, Nitrat, Nitrit und Sauerstoff. Nun konnten wir die gesammelten Ergebnisse interpretieren und mit den Ergebnissen aus Potsdam vergleichen. Als Highlight gab es an diesem Abend eine Nachtwanderung mit leichtem Grusel- und Schreckfaktor. Nach dieser Nachtwanderung war dann Nachtruhe.

Donnerstag:
Donnerstag war der Tag unserer Abreise. Wir sind wie gewohnt um 8:30 Uhr zum Frühstück gegangen. Nach dem Frühstück hatten wir bis 9:45 Uhr Zeit, unsere Zimmer aufzuräumen. Dann haben wir noch mit unserem Kurs Spiele über die Inhalte der Kursfahrt im Seminarraum gespielt und auch uns Kursteilnehmer pantomimisch dargestellt, sowie die letzten Tage ausgewertet. Anschließend sind wir dort um 11:30 Uhr mit dem Busshuttle abgeholt worden und mit dem Zug nach Potsdam zurück gefahren.6

 

Freitag:
Am Freitag waren wir um 9:00 Uhr in der Schule, um Wasser- und Bodenproben aus Potsdam und Neuruppin zu analysieren und zu vergleichen. Die Ergebnisse wurden in Plakatform dargestellt.

 

WP1 – Spanisch

Fahrt nach Barcelona

Barcelona1 Barcelona2

 

WP1 – Französisch

Fahrt nach Paris

Vielen Dank an Iven Baumert für die Erstellung des Videos.

 

WP1 – Russisch

Russische Kultur und Geschichte

Am Montag bereiteten wir traditionelles russisches Essen zu.
Wir haben uns um 8.00 Uhr in der Schule getroffen und wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe hat eine Speise zubereitet. Dabei hatten wir die Wahl zwischen Pelmeni (mit Hackfleisch gefüllte Teigtaschen) und Bliny (Pfannkuchen oder Crêpes). Nachdem wir die Zutaten selbständig gekauft hatten, haben wir mit der Zubereitung der Speisen begonnen.

Für Pelmeni bereiteten wir den Teig und die Fleischfüllung vor. Dann rollten wir den Teig dünn aus und stachen mit einem Glas kleine Teigkreise aus. Anschließend legten wir kleine Hackfleischkugeln auf die Teigkreise und klappten diese zusammen. Nach kurzem Kochen der Pelmeni im Salzwasser waren diese fertig und wurden mit Smetana (Schmand) serviert.
Die zweite Gruppe bereitete Blini zu. Diese sind so ähnlich wie deutsche Eierkuchen, nur etwas dünner.
Alles hat sehr lecker geschmeckt und wir waren anschließend gut gesättigt.

Am Dienstag lernten wir mehr über die Geschichte Russlands. Wir waren in der Russischen Kolonie (Alexandrowka) und haben an einer sehr interessanten Führung teilgenommen. Alexandrowka wurde im Jahre 1826 auf Wunsch des preußischen Königs, Friedrich Wilhelm III., im russischen Stil erbaut. Friedrich Wilhelm III. wollte einen russischen Sängerchor des ersten preußischen Garderegiments und ließ die Russische Kolonie als Wohnhäuser für die Sänger errichten. Nördlich der Kolonie, auf dem Kapellenberg, steht die Alexander-Newski-Gedächtniskirche.

Danach gingen wir ins russische Restaurant „Café a la Russe“, dieses befindet sich in der Potsdamer Innenstadt. Als Mittagsmenü gab es verschiedene russische Suppen (z.B. Soljanka und Bortsch), Pelmeni, Piroggen und typisch russische Getränke (z.B. Mors und Kwass). Das Essen war sehr lecker und die Kellnerin sehr nett.

Am Mittwoch fuhren wir nach Wünsdorf, um uns sowjetische Bunker anzuschauen. Wir erfuhren mehr über die Geschichte des Zweiten Weltkrieges und sahen uns Bunker und Militäranlagen des Oberkommandos der Westgruppe und der 16. Sowjetischen Luftarmee an. Dort waren unter anderem auch eine alte, aber typisch russische Sauna sowie kleine und große Bunker und ein Bunker mit Sprengungsloch zu sehen. Es war sehr interessant, auf den „Spuren der Russen“ auf Erkundung zu gehen.

Wir waren am Donnerstag im UCI Potsdam und schauten uns den russischen Film „Der die Zeichen liest“ an, Originaltitel „Ученик“. In dem Film geht es um einen Jungen, der sich intensiv mit dem christlichen Glauben auseinandersetzt und später radikalisiert. Mit Bibelversen bewaffnet beginnt er seinen persönlichen Kreuzzug gegen seine Mutter, Lehrer sowie Mitschüler und wird schließlich zur Gefahr. Ein interessanter, aber auch extremer und teilweise überzogener Film!

Am Freitag werteten wir die Woche aus und die Schüler gestalteten Plakate, PowerPoint-Präsentationen oder schrieben Artikel über die gesammelten Erfahrungen und Eindrücke in der Projektwoche.

Es war insgesamt eine schöne und interessante Woche, die uns als Russischkurs noch mehr „zusammengeschweißt“ hat.

 

Aleksandr Trifonoglo, 9b